Ist die Funk-Modulplatine auch für den Raspberry Pi 3 Model B+ kompatibel?

Dieser Beitrag bezieht sich auf das folgende Produkt: ELV Funk-Modulplatine für Raspberry Pi 3 B, RPI-RF-MOD, für Homematic und Homematic IP, Komplettbausatz

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Ist die Funk-Modulplatine auch für den Raspberry Pi 3 Model B+ kompatibel?

von k-d-f » 25.04.2018, 09:25 

Ist die Funk-Modulplatine auch für den Raspberry Pi 3 Model B+ kompatibel?
k-d-f
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von TinkyWinky » 25.04.2018, 17:22 

Es gibt afaik keine Hinweise darauf, dass sich der 40-pin GPIO des Modells 3B+ von dem der Vorgänger unterscheidet. Daher müsste es (dank intelligentem Produktmanagement der Raspi Foundation) funktionieren.
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von rainmaker » 26.04.2018, 08:51 

Pi3B+ ist vollkompatibel!
Die Änderungen sind sehr weit innen, wie 5Ghz WLAN, mehr Prozessortakt etc.
Einziger Layout Unterschied sind die POE Pins, die einem aber nicht in die Quere kommen und der Heatspreader auf der CPU, der das Montieren eines Kühlkörpers erleichtert.
Alles andere funktioniert weiterhin!
Da war der unterschied Pi2 auf Pi3 wesentlich heftiger, weil da wurde die Pi2-UART auf der GPIO umgebogen auf Bluetooth und auf die GPIO kam dann die Mini-UART mit reduziertem Funktionsumfang. Pi3 auf Pi3+ ist nur eine Art "Facelift"...
rainmaker
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von MathiasJ » 04.06.2018, 20:05 

Hallo,
die interessantere Frage wäre doch:
wie wird die Stromversorgung realisiert?
Muß ich mir nun ein neues Netzteil mit Hohlstecker kaufen, weil die Stromversogrung über dem Funkmodul erfolgt?
Oder reicht mein vorhandenes Steckernetzteil, weil die Stromversorung auch über den Mikro-USB vom Raspberry funktioniert?
MathiasJ
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von rainmaker » 05.06.2018, 08:54 

Ich zitiere aus dem Journalbericht:

Die Versorgungsspannung liefert ein Steckernetzteil mit einer Ausgangsspannung von 5 V, das an der Hohlsteckerbuchse BU1 angeschlossen wird. Über diese Buchse wird nicht nur die Funk-Modulplatine, sondern auch der Raspberry Pi ohne weitere Maßnahmen zur Spannungsregelung versorgt. Die zugeführte Spannung wird über einen Verpolungsschutz (T1, R5) auf den Linearregler IC1 und zum Raspberry Pi geführt.

Stromaufnahme inkl. Pi soll 1100mA betragen... tja, ich hab da meine Bedenken, weil ein Pi3 braucht ein mind 2500mA Netzteil!

Jedenfalls sind die beiden 5V GPIO-Pins direkt mit dem Eingang des Spannungsregler der Platine verbunden, sodaß die Versorgung des Pi eigentlich die PLatine mitversorgt. Was der Quatsch mit der zusätzlichen Hohlbuchse soll und dem Wunsch nach unterversorgtem Netzteil, erschließt sich mir nicht (Unterstützt aber im mein Weltbild, das ich zunehmend von eq3 gewinne).

Hier der Link zum Journalbeitrag, aus dem ich meine Weisheiten extrahiert habe: Für Flat-Rate kunden - sonst 99C
rainmaker
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von Bernhard-W » 05.06.2018, 13:16 

Hallo rainmaker,
Zitat:
(Unterstützt aber im mein Weltbild, das ich zunehmend von eq3 gewinne).
100 Punkte!

MfG Bernhard-W

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von MathiasJ » 09.06.2018, 05:50 

ok, danke für die Info!
Sollte dann das Teil vor dem 31.06.3018 (nein ich habe mich nicht vertippt) wink ankommen, werde ich oder meine Nachfahren es mal testen.

Gruß,
Mathias
MathiasJ
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von Allibaba » 21.06.2018, 14:29 

Zitat
von Bernhard-W » 05.06.2018, 13:16
Hallo rainmaker,
Zitat:
(Unterstützt aber im mein Weltbild, das ich zunehmend von eq3 gewinne).
100 Punkte!
MfG Bernhard-W


in vielen Dingen sind wir uns da durchaus einig - siehe den Thread "Verbesserte Funkreichweite in der Praxis?" nebenan. Aber in diesem Fall ist eQ/3 bzw. ELV einen halben Schritt in die richtige Richtung gegangen: An (Smart-) Phones lässt sich der Micro-USB-Stecker kaum vermeiden und für einen Bastelrechner wie den Raspi sehe ich ihn gerade noch ein. Aber für eine längerfristige Lösung wie eine Homematic-Zentrale ist mir was Stabileres und weniger Sperriges lieber. Beispielsweise ein Winkelstecker.

Trotzdem fasst man sich bei der Konstruktion an's Hirn: Warum hat man beispielsweise die halbe Platine leer gelassen, statt z.B. die Anschlussmöglichkeit eines Akkus zu schaffen? Wenn den Entwicklern für so ein Bastelprojekt eine Lithium-Batterie zu heikel war, hätten es auch ein paar AA-Akkus getan. Siehe CCU-1

Wie ich schon im erwähnten Thread ausführte: Wegen des besseren Funkempfängers braucht man sich diese Platine wirklich nicht zu kaufen. Aber dass die Entwickler in Leer von Hochfrequenz absolut NULL verstehen, haben sie schon oft genug bewiesen.

Wenn die mal wieder einen Gruppenleiter in der Entwicklung brauchen, sollten sie ins Pflichtenheft schreiben: "Muss unbedingt Funkamateur mit einschlägiger Praxis sein." Die nötige gestandene Persönlichkeit braucht er offensichtlich auch, um da mal etwas Pfiff reinzubringen.
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von ELV - Technische Kundenbetreuung » 04.07.2018, 14:17 

Hallo rainmaker,

die auf diese Weise erzeugte Spannung weist im Vergleich
zur vom Raspberry Pi bereitgestellten Spannung eine
deutlich geringere Restwelligkeit auf – somit erhöht
sich die Störsicherheit.

Wegen der Angabe zur Stromaufnahme haben wir den Hersteller für Sie befragt:
Bei dem angegebenen Strom von 1,1A handelt sich um die maximale Stromaufnahme von Funkmodul und RaspberryPi zusammen, wenn diese mit einem entsprechenden Image als CCU3 betrieben werden.

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von amnesiac » 05.07.2018, 10:41 

Hallo zusammen,

verstehe ich das richtig, dass das Funkmodul auch direkt vom Raspberry mit Strom versorgt werden kann? Habe nämlich schon ein Netzteil für's Raspberry und will mir jetzt nicht unbedingt nochmal eines kaufen müssen.

Danke schon mal und schöne Grüßehappy
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von ELV - Technische Kundenbetreuung » 06.07.2018, 09:40 

Hallo amnesiac,

dies sollte theoretisch möglich sein, da die Eingangsspannung des RaspberryPi direkt mit dem 5V-Bus der Funk-Modulplatine verbunden ist.

Ein Überspannungs- und Verpolschutz für die Funk-Modulplatine ist hierdurch jedoch durch die Modulplatine selbst nicht mehr gegeben und muss durch den verwendeten Einplatinen-Computer bereitgestellt werden.

Sofern das verwendete USB-Netzteil Anteile der Schaltfrequenz auf seine Ausgangsspannung aufmoduliert, kann es außerdem zu Einschränkungen bei der Funkreichweite und/oder Erreichbarkeit der Komponenten kommen.
Wir empfehlen daher, das Steckernetzteil aus dem Zubehör für den Betrieb von Modulplatine und RaspberryPi einzusetzen.
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von Ukle » 12.07.2018, 16:19 geändert am 12.07.2018 16:25

Gerade ist der Bausatz bei mir endlich angekommen.

Der Zusammenbau war ein Klacks und war mit zwei Lötstellen des Goldcap schon nach wenigen Minuten erledigt.

Dann habe ich dem Raspberry Pi3 Model B mit RaspberryMatic heruntergefahren, das kleine Funkmodul entfernt. Den Pi 3 Model B in das neue Gehäuse gelegt und mit zwei Torx-Schrauben befestigt, das neue Funkmodul aufgesteckt und mit einer weiteren Torxschraube fixiert und die Antenne in den Klemmen festgedrückt.
Die SD-Karte eingesteckt und den Deckel verschlossen und die obere Gehäuseschale aufgesteckt und eingerastet.

Das Netzteil mit der Hohlbuchse angeschlossen, eingesteckt und gebootet.


Fazit: läuft sofort weiter mit dem neuen Modul und alle Geräte waren präsent und es funktioniert bis jetzt einwandfrei.
Ich hatte die Wahl zwischen dem Pi3 Model B und dem Pi3 Model B+ und habe mich wegen des höheren Stromverbrauch 2.7 -3.1 W gegenüber 1.7-1.9 Watt beim Modell ohne "+" für den Vorgänger entschieden.

Der Raspberry langweilt sich dabei zu Tode:

# nice top
Mem: 270004K used, 724132K free, 2104K shrd, 14200K buff, 101860K cached
CPU: 0% usr 0% sys 0% nic 100% idle 0% io 0% irq 0% sirq
Load average: 0.01 0.01 0.02 2/201 5360
PID PPID USER STAT VSZ %VSZ %CPU COMMAND
641 1 root S 300m 31% 0% java -Xmx128m -Dos.arch=arm -Dlog4j.co
770 1 root S 38108 4% 0% /bin/ReGaHss -f /etc/rega.conf -l 2
611 1 root S 20056 2% 0% /bin/rfd -f /etc/config/rfd.conf -l 5
581 1 root S< 11912 1% 0% /bin/multimacd -f /var/etc/multimacd.c
503 484 root S 7656 1% 0% /usr/sbin/lighttpd -f /etc/lighttpd/li
454 1 root S 7208 1% 0% /usr/sbin/ntpd -g ntp.homematic.com
568 1 root S 6604 1% 0% /usr/sbin/snmpd -Lsd -Lf /dev/null -c
501 484 root S 6504 1% 0% /usr/sbin/lighttpd -f /etc/lighttpd/li
502 484 root S 6456 1% 0% /usr/sbin/lighttpd -f /etc/lighttpd/li
504 484 root S 6452 1% 0% /usr/sbin/lighttpd -f /etc/lighttpd/li
484 482 root S 5920 1% 0% /usr/sbin/lighttpd -f /etc/lighttpd/li
831 1 root S 5620 1% 0% /opt/mh/openvpn --daemon --config /usr
1996 496 root S 4648 0% 0% sshd: root@pts/0
496 1 root S 4648 0% 0% /usr/sbin/sshd
313 1 root S 4520 0% 0% /usr/sbin/irqbalance
177 1 root S 4264 0% 0% /bin/hss_led -l 6
476 1 root S 4036 0% 0% /bin/eq3configd
196 1 root S 3900 0% 0% /sbin/udevd -d
5359 196 root S 3900 0% 0% /sbin/udevd -d
2031 1996 root S 3104 0% 0% -sh
#

Der Pi 3 B+ passt auch in das Gehäuse, und läuft damit auch problemlos.

Die Idee, das vorhandene Micro-USB- Netzteil mit dem Charly-Gehäuse zu betreiben, wird nicht ohne zu schneiden oder zu sägen gehen, da das Gehäuseoberteil den Anschluss verdeckt.


Ich bin erstmal super zufrieden!
Ukle
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von Birdie501 » 12.07.2018, 21:51 

mal eine blöde Frage: Reicht das neue Funkmodul an meinem Raspberrymatic oder muss ich dann auch die Raspberry Gateways aufrüsten? Sprich funktiniert das neue mit den alten Funkmodulen?
Wenn ich homematic IP Komponenten verwenden möchte, dann leuchtet mir ein, dass dann alle das neue brauchen. Stimmt doch so oder?

Danke.

GRüße
Birdie501
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von TinkyWinky » 12.07.2018, 22:34 

@Birdie501: Mein neues Funkmodul kommuniziert sowohl mit HM als auch mit HM IP Komponenten. Meintest Du das?
TinkyWinky
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