ELV-Ratgeber im Bereich "Messtechnik"

ELV-Ratgeber zu: „Radioaktivität – latente Umweltgefahr“

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Die Katastrophen in Tschernobyl und Fukushima haben die akuten Gefahren der Atomenergie aufgezeigt, wenn es zu Naturkatastrophen oder/und menschlichem Versagen kommt. Noch heute sind Landstriche und die da- rauf erzeugten Lebensmittel, etwa dort wachsende Pilze oder Wild, auch in Mitteleuropa und in Deutschland (hier besonders Südbayern) mit Rückständen der Tschernobyl-Katastrophe be- lastet, denn die Halbwertszeit des beim Tschernobyl-Unfall zu uns gelangten Cäsiums-137 beträgt 30 Jahre. Bei größeren Waldbränden in der Katastrophenregion werden heute noch radioaktive Stäube in die Atmosphäre transportiert. Auch Lebensmittel aus belasteten Re- gionen erscheinen auf unseren Märkten. Ob dabei stets die von der EU vorgeschriebenen Grenzwerte eingehalten werden, ist nicht immer sicher.

Aber auch kerntechnische Einrichtungen im eigenen Land sollten trotz hoher Sicherheits- standards unabhängig überwacht werden, vor allem wenn man im Umfeld lebt und arbeitet. Im Umfeld von Kernkraftwerken treten erhöhte Leukämie- Raten bei Kindern auf, die potenziellen Gefahren von Zwischen- und Endlagern sind Tagespolitik im Lande. Nachlässige Transporte und Ansiedlung in der Nähe von Wohnstandorten lassen selbst die Entsorgungsindustrie schwach und mittelschwer belasteter radioaktiver Stoffe wie aus der Medizin, Produktion und Forschung in den Fokus geraten.Für die Kontrolle radioaktiver Strahlung genügen bereits einfache Erfassungs- und Messgeräte, die von jedermann bedienbar sind. Sie weisen lokale Belastungen eindeutig nach, auch über lange Zeiträume, können je nach Ausführung auch Tendenzen und Peaks anzeigen und speichern.

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