ELV-Ratgeber im Bereich "Multimedia - Audio/Video"

ELV-Ratgeber zu: DVB-T – terrestrisches Fernsehen in digitaler Qualität empfangen

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DVB-T ist die Abkürzung für „Digital Video Broadcasting Terrestrial“ und damit die Fachbezeichnung für eine Übertragungstechnik, die es ermöglicht, Fernsehprogramme in vielen Regionen Deutschlands digital mit hervorragender Bild- und Tonqualität einfach, bequem und kostengünstig über eine Haus- oder Zimmerantenne zu empfangen. Dazu brauchen Sie weder einen Kabelanschluss noch eine Satellitenempfangsanlage.

DVB-T ersetzt in Deutschland das bisherige, über eine Dach- oder Zimmerantenne empfangbare analoge Fernsehen (Hörrundfunk ausgenommen). Ende 2008 wurden die letzten analogen TV-Sender auf DVB-T umgestellt, so dass inzwischen über 90 % der Bevölkerung DVB-T mindestens über Dachantenne empfangen können. Dort, wo DVB-T gesendet wird, kann man je nach regionalem Angebot zurzeit bis zu 31 digital ausgestrahlte Programme empfangen. In allen Regionen sind ARD und ZDF zusammen mit Phoenix und dem Kinderkanal vertreten. Hinzu kommt arte als bundesweit ausgestrahlter Sender. Private Programme sind je nach Region empfangbar. Darüber hinaus gibt es dritte Programme und Spartensender regional unterschiedlich im Angebot. Für den Empfang genügen je nach Standort die vorhandenen integrierten Antennen, Dach- oder Zimmerantennen (ggf. mit Antennenverstärker, besonders in den Randbereichen der Versorgungsgebiete zu empfehlen).

Bitte vergewissern Sie sich vor dem Kauf eines DVB-T-Produktes, ob in Ihrer Region DVB-T-Empfang möglich ist und welche Programme ausgestrahlt werden.

Unter www.ueberallfernsehen.de finden Sie entsprechende Informationen.