Mini-Wave-Player 2 - Soundplayer ganz einfach

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Aus ELVjournal 01/2018     0 Kommentare
 Mini-Wave-Player 2 - Soundplayer ganz einfach
Bausatzinformationen
ungefähr Bauzeit(Std.)Verwendung von SMD-Bauteilen.
11OK1/18

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Technische Daten

MWP2
3,3–6 VDC (Jumper 1 geschlossen), 2,7–3,3 VDC (Jumper 2 geschlossen)
20 μA (Stand-by), 250 mA max.
4x Eingänge (low-aktiv)
Lautsprecher 8–150 Ω
microSD/FAT32
WAVE/RIFF in LPCM, 8/16 Bit, 8–48 kHz
max. 40 cm
5–35 °C
IP20
26 x 19 mm 30 x 9 x 22 mm
5 g

Der im Jahr 2013 vorgestellte Mini-Wave-Player 1 erfreute sich bereits großer Beliebtheit. Denn er stellt einen sehr preiswerten Stand-alone-Soundplayer dar, der ohne verteuernden Encoder-Chip direkt WAV/RIFF-Dateien abspielen kann und so eine sehr schnell einsetzbare Lösung für Spielzeuge, Modellbau, Museen, Durchsagetexte o. Ä. bietet. Die neue Version 2 des beliebten Players verfügt neben einem zusätzlichen Abspielmodus nun über eine leistungsfähige Audio-Endstufe – so wird der Player zum echten Stand-alone-Gerät.

Erfolgreiches Open-Source-Projekt

Der sehr kreative japanische Elektroniker ELM-ChaN ist in der Welt der Hobby-Elektroniker Legende: Er hat so einige Open-Source-Projekte veröffentlicht, die zu Zigtausenden nachgebaut wurden. Seine bekanntesten Projekte sind der wohl erste Eigenbau-MP3-Player aus dem Jahre 2000 und vor allem der PCM-Sound- Generator, der wohl weltweit einer kaum zählbaren Anzahl von WAV-Playern als Vorbild dient. Er ist genial einfach aufgebaut, und der Entwickler hat die AVRSoftware dazu freigegeben. Ein solches Projekt regt Entwickler – so auch uns – natürlich dazu an, es nicht nur nachzuvollziehen, sondern es auch zu erweitern und anzupassen. So entstand schon der MWP1, der sich großer Beliebtheit erfreut – eine fast fertig bestückte und vor allem programmierte Platine, die man nur noch in ein Gehäuse einbauen und in Betrieb nehmen muss. Das ganze Projekt ist inklusive Gehäuse in der Grundfläche kleiner als eine SD-Speicherkarte und damit quasi überall unterzubringen. Man kann bis zu 15 Soundfiles gezielt über Taster und Tasterkombinationen anwählen und wiedergeben lassen, diese sind lediglich in einer bestimmten Art und Weise auf einer microSD-Speicherkarte abzuspeichern. Mit dem hier vorgestellten Nachfolger MWP2 gibt es einige wunsch- und zeitgemäße Verbesserungen. Da die Ausgabelautstärke beim Vorgängermodell nicht allzu hoch ist, verfügt der MWP2 nun über eine digitale Endstufe (H-Brücke), wodurch die Lautstärke erheblich gesteigert werden konnte. Außerdem ist noch ein Wiedergabemodus hinzugekommen, der es erlaubt, per Tastendruck die gespeicherten Sounds fortlaufend abzuspielen. Wie gewohnt steht auch hier der Quellcode [1] zum Download zur Verfügung, der, wie gesagt, von dem findigen Programmierer ELM-ChaN stammt und von ELV geringfügig verändert wurde [2]. Die Schaltung arbeitet mit nur einem Mikrocontroller, der im Gegensatz zu einem MP3-Player keinen speziellen MP3-Decoder benötigt, da nur Wave-Dateien ausgegeben werden. Das Audioausgangssignal ist ein digitales PWM-Signal, das ohne spezielle Filter arbeitet. Mit den vier Tastereingängen können vier verschiedene Files und bis zu 15 Wave-Dateien in Binärcodierung selektiert und über einen Lautsprecher abgespielt werden.

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