Interaktives LED-Modul ILM1 - Lichteffekt durch Handbewegung Teil 2/2

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Aus ELVjournal 06/2013     0 Kommentare
 Interaktives LED-Modul ILM1 - Lichteffekt durch Handbewegung Teil 2/2
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Bausatzinformationen
ungefähr Bauzeit(Std.)Verwendung von SMD-Bauteilen.
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Inhalt des Fachbeitrags

  • Nachbau
  • Inbetriebnahme
  • Bedienung
  • Werksreset
  • Verwendung des ILM1 unter Glas- und Kunststoffplatten
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Ein Lichteffektgerät der besonderen Art – sobald ein IR-Sensor eine Bewegung, z. B. eine überstreifende Hand, erkennt, löst er im steuernden Mikrocontroller die Ansteuerung eines LED-Lichteffektmusters aus, z. B. Fading oder ein abklingendes Blinken. Mehrere dieser Module sind nahtlos kaskadierbar und zu einer größeren, zusammenhängenden Fläche zusammenstellbar. Unter einem Glastisch oder einer Theke angebracht, kann man so seine Partygäste faszinieren. Im zweiten Teil beschreiben wir Nachbau, Inbetriebnahme und Bedienung des ILM1.

Wichtiger Hinweis zum ESD-Schutz:

Bei den verwendeten LEDs des ILM1 handelt es sich um elektrostatisch gefährdete Bauteile. Das bedeutet, dass sie bereits durch bloßes Anfassen, z. B. beim Einbau oder im späteren Betrieb, zerstört werden können, sofern man selbst vorher elektrisch geladen war, was beispielsweise durch Laufen über Teppiche passieren kann. Vor dem Handhaben bzw. dem Berühren dieser Bauteile ist es ratsam, Maßnahmen anzuwenden, die einen entsprechenden Schutz vor elektrostatischen Entladungen an diesen Bauteilen ermöglichen. Hierzu kann man sich z. B. mit einem Erdungsband erden oder zumindest unmittelbar vor dem Berühren der LED das (blanke) Metallgehäuse eines Gerätes oder einen Metall-Heizkörper im unlackierten Bereich anfassen.

Nachbau

Die Basisplatine des ILM1 wird bereits mit bestückten SMD-Bauteilen geliefert, so dass nur noch die bedrahteten Bauteile angelötet bzw. montiert werden müssen. Um unnötige Probleme bei der Inbetriebnahme zu vermeiden, sollten die SMD-Bauteile vorweg auf exakte Bestückung und eventuelle Lötfehler kontrolliert werden. Die Bestückung der bedrahteten Bauteile erfolgt in gewohnter Weise anhand der Stückliste und des Bestückungsplans, aber auch die dargestellten Platinenfotos (Bild 2a und 2b) liefern hilfreiche Zusatzinformationen.
Bild 2a: Platinenfoto der Oberseite des ILM1 mit zugehörigem Bestückungsplan
Bild 2a: Platinenfoto der Oberseite des ILM1 mit zugehörigem Bestückungsplan
Bild 2b: Platinenfoto der Unterseite des ILM1 mit zugehörigem Bestückungsplan
Bild 2b: Platinenfoto der Unterseite des ILM1 mit zugehörigem Bestückungsplan
Als Erstes werden die vier Stift- und Buchsenleisten ST1, ST2, BU1 und BU2 angelötet. Hierbei ist besonders auf die horizontale Ausrichtung der Bauteile zu achten, da eine schief angelötete Stift- oder Buchsenleiste die spätere Kaskadierung von Modulen erschweren kann. Anschließend sind die acht IR-Empfänger D1 bis D8, die acht IR-Sender D9 bis D16 sowie die acht weißen 10-mm-LEDs D17 bis D24 einzusetzen und zu verlöten. Wie immer ist hier auf den polungsrichtigen Einbau zu achten. Bei all diesen Bauteilen ist der Anodenanschluss anhand des längeren Anschlussbeinchens zu erkennen. Zusätzlich sind im Bestückungsdruck auf der Platine entsprechende Markierungen der Anschlusspunkte zu erkennen, die den Anodenanschluss kennzeichnen. Im Anschluss sind die beiden Jumperstiftleisten J5 und J6 anzulöten. Damit sind alle bedrahteten Bauteile der Bestückungsseite angelötet, es folgen die restlichen drei Bauteile auf der Lötseite. Dies sind der Schalter S1, die Klemmenleiste KL1 und die Buchse BU3. Abhängig vom späteren Einsatz kann man nun auch schon die Lötpads J1 bis J4 mittels Lötzinn schließen, um so die Spannungsversorgung eines Moduls an maximal drei weitere Module weiterzugeben. Nachdem alle Lötarbeiten abgeschlossen sind, folgt das Einkleben des Typenschildaufklebers in das markierte Feld auf der Lötseite. Im letzten Schritt sind die vier beiliegenden 20-mm-Abstandsbolzen mit Innengewinde mit den passenden M3x6-mm-Zylinderkopfschrauben an der Basisplatine zu befestigen. Hierzu werden die Schrauben von der Bestückungsseite her durch die entsprechenden Schraubenlöcher gesteckt, damit so die Abstandsbolzen auf der Lötseite befestigt werden können. Damit ist der Nachbau des ILM1 abgeschlossen und es kann die Inbetriebnahme des Gerätes erfolgen.

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